Claudia Tondl, geboren 1980 in Wien, studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik auf Lehramt sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Gender Studies an der Universität Wien. Sie war Teilnehmerin am iTi-Lehrgang Theaterdramaturgie 2011-2013 und nahm am uniT-Lehrgang FORUM Text 2016-2018 teil. Ihre Arbeit als Theaterautorin und Dramaturgin ist geprägt von orts- und personenbezogenen Stück- sowie Performanceentwicklungen für die Bühne und den öffentlichen Raum. Nach langjährigen künstlerischen Kollaborationen mit dem aktionstheater ensemble (NESTROY Nominierung 2015), theaternyx* (STELLA Nominierung 2017) und dem Verein TEMPORA entwickelte und inszenierte sie zuletzt im Kollektiv tondlhaas das queer-feministische Theaterprojekt :innen – eine Stadtraumvermessung zum Thema Gender Data Gaps im Stadtraum Konstanz (Theater Konstanz).
Einige ihrer Bühnentexte wurden u.a. am Staatstheater Mainz, Theater Oberhausen, Schauspielhaus Graz, Landestheater Niederösterreich, Volkstheater Wien, Kosmos Theater präsentiert und uraufgeführt. Ihre Stücke waren zum »4+1 treffen junger autorInnen« am Schauspiel Leipzig und zur Theaterbiennale »Neue Stücke aus Europa« eingeladen und für den Retzhofer Dramapreis nominiert. Für ihr dramatisches Schreiben erhielt sie u.a. das Wiener Dramatik Stipendium, das Peter Turrini-Dramatikerstipendium, den NÖ Kulturpreis Literatur und ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.
Foto: Sarah Haas